Glaubensvorstellungen

post thumbnail

Ob ihr schon seit langem gläubig seid oder erst vor kurzem angefangen habt, zu glauben, ist einerlei – ihr sollt das Wort des Herrn richtig hören und in die Tat umsetzen. Je mehr ihr in eurem Leben eins mit Jesus seid, desto mehr respektiert, wertschätzt und achtet er euch.

Wie gut der Gemeindeleiter den Mitgliedern Jesus näher bringen und sie zum Handeln motivieren kann, hat einen entscheidenden Einfluss auf die Gedanken und Taten der Gläubigen. Man mag Jesus zwar kennen, doch wie sehr man ihn liebt, mag und wertschätzt, ist ausschlaggebend für das Schicksal.

Wir haben von Anfang an unmissverständlich gelernt, dass Jesus die Menschen der Welt unerwidert liebt. Wir haben auch unmissverständlich gelernt und erkannt, wie es mit den Christen ist. Obwohl sie an Jesus glauben, tun sie alles, was sie möchten und setzen sich selbst an oberste Stelle. Sie trennen ihr Leben strikt vom Glauben, deshalb betrachten sie Jesus nur als jemanden, den man anbetet, und dienen ihm, wie man einem Götzen dient. Jesus hat uns von Anfang an vollkommen unterrichtet, um unsere falschen Glaubensvorstellungen von vornherein gerade zu rücken.

Wir dürfen nichts, auch nicht den kleinsten Schritt, ohne seine Erlaubnis machen. Das heißt es, mit dem Herrn in Liebe eins geworden zu sein und ein Leben zu führen, in dem man die Rettung vollkommen erfüllt hat.“

Es zählt „allein die Liebe zum Herrn.“ Die Rettung erlangt man, wenn man Jesus liebt. Man muss ihn voll und ganz lieben. Die Intensität der Liebe beeinflusst maßgeblich, was für eine Rettung man erlangt. Eine Liebe, die nur aus Worten besteht, ist eine formelle Liebe. Wer so liebt, kann zwar gerettet werden, doch er wird nur formell gerettet.

Liebe ist aber nicht nur ein Wort. Sie muss sich in echten Taten manifestieren. Geliebte und Ehepaare lieben einander nicht nur mit Worten. Wenn man nur mit Worten liebt, kann daraus keine wahre Liebe entstehen.

Alle beteuern im Gebet oder wenn sie Gnade verspüren, dass sie Jesus lieben. In solchen Momenten kommen ihnen diese Worte ganz leicht über die Lippen und sie gestehen ihre Liebe Dutzende, Hunderte Male. Doch auf dieser Stufe entsteht noch keine Verbindung oder Beziehung. Erst wenn man durch seine Taten zeigt, dass man Jesus wahrhaftig liebt, wird man eins mit ihm, und die Geschichte des Lebens erfüllt sich.

Worte reichen nicht aus, um mit Jesus zu kommunizieren. Das geht nur durch Taten. Erst wenn man handelt, fällt man ihm auf. Erst dann springt man ihm ins Auge. Wenn man sieht, was jemand getan hat, muss man an ihn denken, auch wenn man ihn nicht sehen kann.

Leute, die nur reden, aber nicht handeln, sind nur auf die äußere Form bedacht. Das sind Menschen, die nur oberflächlich auf der Posaune blasen. Wer nur redet, aber nichts tut, hat den Herrn hintergangen. Die Engel notieren jede Kleinigkeit und berichten Gott davon. Heuchlerische Menschen, die nur reden, aber nichts tun, sind so, weil sie es nicht geschafft haben, sich aus Satans Einfluss zu befreien. Satan zerrt solche Menschen jeden Tag ein Stück mehr in Richtung Hölle.

Ob man in die geistige Welt geht oder nicht – die Taten des Körpers werden in der geistigen Welt 1:1 widergespiegelt. Wenn man sich vorstellt, dass die geistige Welt wie das Innere des Spiegels, und die körperliche Welt wie das Äußere des Spiegels ist, kann man es leicht nachvollziehen. Wenn man vor dem Spiegel steht, sieht man sein Angesicht originalgetreu – so, wie es ist. Die geistige Welt ist wie ein Spiegel, in dem die Taten und Gedanken des Körpers 1:1 widergespiegelt werden.

Ob man 100%, 90% oder 80% erreicht – die Anstrengungen sind fast die gleichen. Doch es gibt einen unglaublich großen Unterschied im Ergebnis. Es reicht, wenn man sich nur ein bisschen fester entschließt. Wenn Jesus 100 m vor einem steht, darf man nicht bei 80, 90 oder 95 m aufhören, nur weil es einem zu anstrengend ist.

Related articles

Leave a Reply

Spam Protection by WP-SpamFree